Herzlich Willkommen auf unserem veganen Blog!


Herzlich Willkommen auf unserem veganen Blog! Wir möchten auf diesem Blog ein möglichst umfassendes Bild über die vegane Lebensweise bieten und unsere persönlichen Perspektiven und Denkweisen darstellen. Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und freuen uns über kritische und konstruktive Kommentare.

Labels

Dienstag, 22. Juli 2014

Möhrengrün ist nicht nur etwas für kleine Hausnager!

Viele Menschen füttern ihre Hamster, Meerschweinchen, Kaninchen, oder was sie sich sonst so zu Hause halten, mit Dingen wie Möhrengrün. Andere werfen es einfach in die Biotonne, was aber nicht sein muss. Dadurch werden wertvolle Inhaltsstoffe ohne Verzehr kompostiert. Möhrengrün ist nämlich durchaus gesund und schmackhaft. Nicht umsonst fallen die kleinen Nager gierig über diese Leckerei her.  

 

Vor einigen Monaten haben wir das Möhrengrün als neuen Bestandteil für unsere Ernährung entdeckt und es ist ein festes Lebensmittel in unserem Alltag geworden. Auf dem hiesigen Wochenmarkt bekommt man es bei einigen Gemüsestänen zudem umsonst. Die Verkäufer freuen sich über weniger Biomüll, den sie am Ende des Verkaufstags entsorgen müssen. Ähnliches gilt auch für Radieschenblätter, Kohlrabiblätter und Blätter anderer Gemüsesorten.



Warum essen wir diese Blätter? Was beinhalten diese grünen "Abfallprodukte", die eigentlich keine sind?

Die Blätter zeichnen sich durch einen hohen Mikronährstoffgehalt & hohen Mineraliengehalt aus und sind zudem sehr vitaminreich. Das Grün hat in der Regel einen höheren Kalzium-, Eisen-, Magnesium-, Vitamin A-, C-, K-Gehalt als die Rüben oder Knollen der jeweiligen Pflanze. Auch Eiweiß ist in der Regel mehr in den Blättern, als in der Rübe oder Knolle zu finden. Zudem weisen sie einen hohen Anteil an Chlorophyll und weiteren sekundären Pflanzenstoffen auf. Grünes Blattgemüse zeichnet sich außerdem durch den hohen Gehalt an unlöslichen Ballaststoffen aus. Diese werden nicht verdaut, sondern verlassen unverändert unseren Körper. Sie haben eine Struktur wie kleine Schwämmchen, wodurch sie den Darm wie ein ebensolcher reinigen. Sie nehmen Giftstoffe auf und helfen bei der Ausscheidung dieser oft unterschätzten Stoffe.

Worauf wir achten ist, dass dieses Blattgrün möglichst in Bio-Qualität gekauft wird, damit es nicht mit Pestiziden, Giftstoffen etc. belastet ist.
 
Wie lagert man das Grün am besten?

Wir kaufen meistens Möhren mit Grün. An den Möhren hält es sich nämlich länger frisch, als wenn es von diesen getrennt gelagert wird. Vor dem Verzehr zupft man das Möhrengrün von seinem Stängel ab. Wenn man das Grün ohne Möhren bekommt, lagert man es am besten in einem Frischhaltegefäß oder einer Gemüsebox seiner Wahl. Wir lagern das Grün immer ungewaschen, damit es nicht matscht und waschen es frisch vor dem Verzehr ab.


Wie verzehrt man das Grün?
Da es sich nicht schickt mit Möhrengrün im Mund kauend herumzulaufen, bevorzugen Genießer in der Regel andere Methoden. Wir essen es hauptsächlich im Salat. Dort dient es besonders gut als Füllmaterial für den Magen. Man kann sich aber auch grüne Smoothies draus machen, vorausgesetzt man besitzt einen Hochleistungsmixer. Kleine Mixer können das Blattwerk in der Regel nicht vollständig zerkleinern. Wir mischen grüne Smoothies gerne mit Bananen. Diese bringen einen guten süßen Kontrast in das Getränk. Dort sind deiner Phantasie keine Grenzen gesetzt und es gilt das Prinzip: Probieren geht über studieren!
Im Internet findet man viele leckere Rezepte mit Möhrengrün, wie z:B. für Pesto oder verschiedene Smoothie-Varianten.



Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure
Mia & Julius Morgenstern

P.S.:
Eine Recherche brachte uns folgende interessante Quellen für diesen Beitrag (einschlägige Suchmaschinen spucken natürlich noch eine Menge mehr aus, wo man dies nachlesen kann):
Quelle 1
Quelle 2
Quelle 3

Kommentare:

  1. Möhrengrün verwende ich gerne in meinen grünen Smoothies!

    AntwortenLöschen
  2. Ich dachte immer Möhrengrün ist giftig?

    AntwortenLöschen
  3. Wieso sollte das Möhrengrün denn giftig sein? Zu diesem Thema findet man übrigens im Internet unzählige Berichte, wie gut allgemein Gemüse mit Bitterstoffen ist. Man kann von allen gängigen Gemüsesorten auch das Grün essen. Bei Bohnen allerdings nicht. Notfalls für jedes Gemüse einzeln informieren, wenn man sich da unsicher ist.
    Unsere öffentlich rechtlichen Medien stehen der veganen Ernährung durchwachsen gegenüber, aber bei diesen Dingen ist man sich anscheinend einig, dass es gut für den Körper sei. Ich nenne da jetzt mal nur eine Quelle. Den Rest kann man sich schnell ergoogeln:

    http://www.zdf.de/volle-kanne/gruene-smoothies-bitterstoffe-mobilisieren-abwehrkraefte-27513096.html

    Zitat von obiger Quelle:
    "Die Nährstoffe in grünen Blättern sind häufig in viel höherer Konzentration enthalten als im eigentlichen Gemüse. Zum Beispiel ist der Calciumgehalt im Möhrengrün viel höher als in der Möhre selbst. Auch der Chlorophyllgehalt ist in dunkelgrünen Blättern besonders hoch. Chlorophyll ist blutbildend wie Eisen und wirkt stark basisch und entzündungshemmend, unterstützt damit die Entgiftung des Körpers."

    AntwortenLöschen
  4. Also, lieber Julius, Danke für den sowohl humorigen, als auch sehr informativen Text. Ganz Toll. Weiter so! Ich lebe seit 34 Jahren vegetarisch, davon die letzten 5 vegan. Viel Glück

    AntwortenLöschen
  5. Ach... was ich noch vergaß!Das Möhrengrün zum Smoothie zu geben finde ich auch ne tolle Idee. Dazu noch frischer Ingwer und der Tag ist gewuppt.

    AntwortenLöschen

Hinterlasse uns gerne einen Kommentar