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Dienstag, 22. Juli 2014

Veganes Sushi selbst gemacht

Unser selbstgemachtes veganes Sushi:




In den Weihnachtstagen 2012 fing alles an. Wir sind über die Feiertage nach Wien geflogen und haben dort die hiesigen veganen Köstlichkeiten ausprobiert. Wir waren von der Reichhaltigkeit des Angebots in der Stadt und in den Supermärkten sehr begeistert. Es übertraf unsere Vorstellungen aber komplett, als wir zu einem chinesischen vegetarischen Restaurant (Xu's Cooking) gelangten, das uns vom Hocker gehauen hat. In der Speisekarte waren vegetarische Gerichte markiert, alles andere war vegan. Bei unserem ersten Besuch waren wir verblüfft, was es alles in vegan gab. Fasziniert waren wir vom Sushi. Wir haben noch nie Sushi mit Fisch gegessen, von daher können wir keinen Vergleich bewerten, aber es war traumhaft.



Als wir zu Hause in Deutschland wieder ankamen, wollten wir es natürlich nachmachen, aber die ersten Selbstversuche sind gescheitert. Mittlerweile haben wir eine gute Methode gefunden und machen selber leckeres Sushi. Los gehts!

Zutaten:
  • Sushi-Reis (optional: 2/3 Sushi-Reis, 1/3 Basmati-Reis) 
  • (Yaki) Nori Blätter (aus dem Asia-Laden)
  • 4 kleine Möhren
  • 1/3 Schlangengurke
  • 1 Avocado
  • 1 Paprika
  • Gewürze nach Wahl
  • einen Dipp nach Wahl: Erbsenguacamole, Sojasoße etc.

Wie wird es gemacht?
  1. Gemüse in Stifte schneiden.


  2. Den Sushi-Reis kochen und abkühlen lassen. Wer nicht so sehr darauf steht oder es nicht so gut verträgt wenn der Reis klebt, ersetzt 1/3 des Reis durch Basmati-Reis. Ich würze den Reis mit Gemüsebrühe, Ingwer, Koriander, Knoblauch, Kurkuma, Curry, Thymian und Rosmarin. Wer keinen gewürzten Reis mag, kocht ihn klassisch mit etwas Salz.
  3. Ein Noriblatt mit Reis auslegen und an einer Seite einen Daumen-dicken Rand frei lassen, um das Blatt später zurollen zu können.
  4. Nun das Gemüse auf den Reis nach Belieben belegen und das Noriblatt zusammenrollen (genaue Anleitungen zum zurollen gibt es unzählige im Internet).
  5. Ihr klebt die Sushirolle zu, indem ihr etwas Wasser auf den Daumen-dicken Rand streicht und das Noriblatt zu Ende rollt.
  6. Etwa 2 Minuten liegen lassen, damit das Blatt richtig verklebt und nun die Sushirolle in beliebig große Stücke schneiden und auf einen Teller geben.


  7. Den Vorgang mit so vielen Noriblättern wiederholen wie gewünscht.
  8. Eindippen und genießen. Neben der klassischen Sojasoße bietet sich auch eine leckere Erbsenguacamole (Link) an.
Da Noriblätter sehr viel Jod enthalten, welches in geringem Maß gesund ist, bei Überdosierung aber die Schilddrüse beschädigen kann, würden wir nur eine Sushirolle pro Person und pro Tag essen. Wem das nicht reicht oder wer Probleme mit der Jodzufuhr hat, der kann die Noriblätter gegen Reisblätter ersetzen. Diese findet ihr auch in jedem Asia-Laden. Ihr müsst sie nur für einige Sekunden in lauwarmes Wasser legen und könnte sie mit Reis und Gemüse befüllen und eindrehen (ähnlich wie einen Wrap). Das sieht dann wie folgt aus:


Variieren könnt ihr das Gemüse natürlich. Wir haben es auch schon öfter mit Champignons und Tofu befüllt. Denkbar wäre auch veganer Thunfisch, wenn man es wirklich richtig fischig haben möchte. Guten Appetit und viel Spaß beim Nachmachen!

Eure
Mia & Julius Morgenstern

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